LEG / Hindernisparcours mit Beinprothesen

NeuroLegs

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Über das Team

«Unserer Ansicht nach ist der Mangel an sensorischem Feedback ein Hauptfaktor für Menschen, die auf Prothesen verzichten. Indem wir diese Rückmeldung bereitstellen, wollen wir das Vertrauen in die Mobilität der und die Akzeptanz für Prothesen erhöhen.» erklärt Giacomo Valle. Er leitet das Schweizer Team Neurolegs von der ETH Zürich. Dieses hat sich zum Ziel gesetzt, die oberflächliche, sensorische Rückmeldung für das fehlende Bein durch tragbare Sensoren in den Schuhen wiederherzustellen. Es handelt sich um einen nicht-invasiven und nicht permanenten technischen Ansatz, der auf jede handelsübliche Lösung angewendet werden kann.

Neuroleg bestehet aus Wissenschaftlern, Forschern und Studenten aus unterschiedlichen Bereichen. Indem sie ihr Wissen verbinden, möchten sie ein Hilfsmittel erschaffen, das den Nutzenden im Alltag effektiv behilflich ist. Diesem Ziel will das Team auch durch die Teilnahme am CYBATHLON näherkommen, betont Valle: «Durch den CYBATHLON wird die Forschung vorangetrieben. Zentral dabei ist für uns, dass es um das alltägliche Leben geht und nicht um einen sportlichen Wettkampf oder Top-Athleten.»

Pilot – Stefan Poth

«Ich verliess mein Office für eine Tour mit meiner Harley und ging davon aus, am nächsten Morgen wieder zur Arbeit zu kommen – doch kehrte ich erst acht Monate später zurück.» erinnert sich Stefan. Innerorts fuhr ein Auto aus der Kolonne auf seine Spur und sein Bein wurde eingequetscht. Stefan konnte relativ schnell und gut mit seiner Situation umgehen, auch mit der Tatsache, dass der Unfall fremdverschuldet war: «Ich habe viel Blut verloren und war zuerst instabil, mein Bein musste oberhalb des Knies amputiert werden. Die Phase ‘hätte es anders kommen können?’, habe ich schnell überwunden, und gelernt die Endgültigkeit meines Schicksals zu akzeptieren.»

Seit 1996 ist Stefan Unternehmer und Headhunter im Marketing- und Kommunikationsbereich. Oft agiert er auch als Berater und Mentor für Menschen, die eine berufliche Veränderung suchen. In seiner Freizeit spielt er Rollstuhltennis. Tennis spielte er bereits vor dem Unfall, aber das Timing mit dem Rollstuhl richtig einzuschätzen war eine neue Herausforderung. «Der Unfall ist mit ein Grund, weshalb ich heute so aktiv bin. Es mach mir Spass neue Dinge anzupacken, zu erreichen und mein Leben selbst bestimmen zu können. Deshalb starte ich auch am CYBATHLON.» so Stefan.

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  • 13. November 2020, 12.00 Uhr

    NeuroLegs - Team Portrait

  • 13. November 2020, 12.00 Uhr

    NeuroLegs - Stefan Poth

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