ARM / Geschicklichkeitsparcours mit Armprothesen

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Über das Team

OPRA geht dieses Jahr mit zwei Teams e- und x-OPRA an den Start. 2016 war bereits ein Team von der Chalmers University in Göteborg dabei und belegte den 3. Platz. «Seit 2016 haben wir die Algorithmen angepasst, um die Kontrolle sowie die Bewegungsgenauigkeit zu verbessern. Zudem haben wir sensorisches Feedback integriert.» erklärt Teammanager Max Ortiz Catalan.

OPRA Osseointegration ist ein multidisziplinäres Team der Technischen Hochschule Chalmers in Zusammenarbeit mit dem Sahlgrenska Universitätskrankenhaus (Region Västra Götaland) und Integrum AB. Die Osseointegration wurde in den 1960er-Jahren entwickelt, und erlangte zuerst bei Zahnimplantaten Bedeutung. Später konzentrierte sich die Forschung auf Prothesen, genauer auf ihre Befestigung im Knochen. Inzwischen setzt OPRA Osseointegration auf intelligente Technologie, die mittels implantierter Elektroden ein sensorisches Feedback ermöglicht. «Prothesen haben oft Schwierigkeiten in der klinischen Anwendung, meist sind sie zu wenig zuverlässig. Osseointegration löst dieses Problem und ermöglicht es uns, implantierbare, neuromuskuläre Schnittstellen im Alltag einzusetzen. Wir wollen den Patienten helfen, die durch die Amputation verlorengegangene Funktionalität wiederzuerlangen und so ihre Lebensqualität zu verbessern.» erzählt Max. Mit seinem Team und den zwei Piloten will er am CYBATHLON zeigen, was die in den Knochen implantierten Prothesen können.

Pilot - Magnus Niska

Magnus Niska ist ein schwedischer Naturbusche, der das Skilaufen und Snowmobile-Fahren ebenso liebt wie die Ruhe beim Angeln. In Haparanda lebt er mit seiner Partnerin und ihren drei Kindern. Seinen Alltag meistert er seit sieben Jahren mit seiner Osseointegrated Prothese mit sensorischem Feedback. «Nach einem Unfall ist ein Tumor im rechten Arm gewachsen, sodass mein Unterarm amputiert werden musste», fasst er diese lebensbestimmende Wende zusammen.

Der CYBATHLON 2016 hat ihn motiviert und inspiriert, mit seinem dritten Platz war er nicht ganz zufrieden. Die Aufgabe mit der Drahtschlaufe, die einer gebogenen Stange entlang geführt werden musste, war besonders schwer für ihn. «Meine Prothese hat kein Handgelenk, deshalb kann ich die Hand weder drehen noch abwinkeln», erklärt er, «Ich wünschte, meine nächste Prothese hätte ein motorisiertes Ellbogen- und Handgelenk.» Doch auch ohne geht er voller Selbstvertrauen an den CYBATHLON 2020: «Ich glaube ich habe dieses Jahr gute Chancen, ich will den ersten Platz.»

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  • 12. Januar 2021, 3.05 Uhr

    e-OPRA - Magnus Niska

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