Exoskelett-Rennen

EXO

Über die Disziplin

Mit Querschnittlähmung aufrecht stehen und gehen

Robotische Exoskelette sind Geräte, die es Querschnittgelähmten ermöglichen, aufrecht zu stehen, zu gehen und Treppen hinauf- und hinabzusteigen. Obwohl robotische Exoskelette bereits seit den späten 60er und frühen 70er Jahren entwickelt werden, ist die Technologie noch nicht so weit ausgereift, dass sie von den Nutzerinnen und Nutzern akzeptiert wird. Die Benutzerfreundlichkeit aktueller Exoskelette wird durch die begrenzte situative Anpassungsfähigkeit ihrer Bewegungsmuster und ein zeitaufwendiges An- und Ablegen gemindert. Die kognitive Belastung des Piloten in Verbindung mit der Notwendigkeit von Krücken hindert die Nutzerinnen und Nutzer daran, während des Gehens oder Stehens andere Aufgaben auszuführen.

Die derzeitigen Geräte bieten noch keine wirkliche Alternative zum Rollstuhl. Die längere Nutzung eines Rollstuhls kann jedoch auch mit gesundheitlichen Problemen einhergehen, wie z. B. Beschwerden in den Armen und Schultern aufgrund von Überbeanspruchung oder Osteoporose in den unteren Gliedmassen. Robotische Exoskelette ermöglichen Menschen mit einer Querschnittlähmung eine aufrechte Haltung und einen aufrechten Gang. Sie haben das vielversprechende Potential, viele der oben genannten Defizite zu beheben. Die Möglichkeit, im Stehen auf Augenhöhe zu kommunizieren ist ein häufig genanntes zusätzliches Merkmal der Exoskelett Nutzung.

In der Regel werden die Wettkampfaufgaben, im Gegensatz zu 2020, eine grössere Ungewissheit über die genaue Struktur oder die genaue Anordnung der verschiedenen Objekte beinhalten. Getestet werden u.a. neu das allgemeine Körpergleichgewicht, z.B. das Gehen mit dem robotischen Exoskelett ohne Krücken. Die Aufgaben enthalten auch dynamische Elemente, auf die die Pilotinnen und Piloten reagieren müssen.

Wer kann teilnehmen?

Pilotinnen und Piloten

Personen mit Querschnittlähmung und vollständigem Verlust der motorischen Funktion ihrer Beine aufgrund einer Rückenmarksverletzung.

Technologie:

Das Exoskelett kann im manuellen, halbautonomen oder autonomen Modus betrieben werden. Verwenden die Pilotinnen und Piloten Krücken oder Stöcke, müssen diese während des gesamten Rennens von den Pilotinnen und Piloten getragen werden. Jede Art von Eingabegerät oder automatischer Erkennung der Gehabsicht sowie jede Art von Gelenkbetätigung, auch passiver Gelenke, sind erlaubt. Erlaubt ist auch die Verwendung von technischen Hilfsmitteln wie Ultraschall, um Informationen über die Umgebung zu sammeln.

Informationen für Teams:

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